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BOB Trier in Baumholder

Presseartikel
März, 01.03.2017

Gemeinsam gegen Alkohol am Steuer

Kampagne BKG und HGK setzen auf „BOB“

Von unserem Redakteur Peter Bleyer

VG Baumholder. Fastnacht ist die Zeit der Ausgelassenheit, des Fröhlichseins – aber eben nicht selten auch die Zeit von Trunkenheitsfahrten. Deshalb haben jetzt die Baumholderer Karnevalsgesellschaft (BKG) und die Heimbacher Kulturgesellschaft (HKG) ein Zeichen gegen Alkohol am Steuer gesetzt. Bei einem Pressegespräch, zu dem Steffen Gutendorf, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Baumholder, eingeladen hatte, machten sich Vertreter beider Vereine für die Aktion „BOB – Nüchtern ist cool“ stark.

„Alkohol im Straßenverkehr ist nach wie vor die Hauptursache von Unfällen“, betonte Steffen Gutendorf beim Pressetermin, als er das Projekt kurz vorstellte. „Vor allem schwerer Unfälle.“ Gerade jetzt in der Fastnachtszeit sei diese Problematik besonders aktuell. Deshalb zeigte sich der Polizeibeamte froh, dass die Vertreter von BKG und HKG seiner Einladung in die Verbandsgemeindeverwaltung gefolgt waren. Neben Dieter Heinz, Vorsitzender der BKG, und Bernd Alsfasser, Sitzungspräsident in Heimbach, waren unter anderem auch der Baumholderer Präsident Frank Meschenmoser und das Baumholderer Prinzenpaar gekommen. „Wenn die Karnevalsgesellschaften hinter der Aktion stehen, ist das ein gutes Zeichen,“ meinte Gutendorf. „BOB ist eine Gemeinschaftssache.“

Die Initiative mit dem lustig klingenden Namen ist schon 20 Jahre alt. Aus der Taufe gehoben wurde sie im Nachbarland Belgien. Mittlerweile ist sie auch in Holland und Teilen Deutschlands verbreitet, unter anderem in der Region Trier. Bei BOB handelt es sich um eine Kampagne gegen Alkohol am Steuer, die es sich zum Ziel gesetzt hat, schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren. Hinter dem Projekt steht nicht nur die Polizei, sondern zahlreichen Sponsoren wie die Sparkasse oder verschiedene Getränkehersteller. BOB richtet sich vor allem an Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahren, weil diese Gruppe überproportional oft an Verkehrsunfällen beteiligt ist. Die Idee dabei ist ganz einfach: Verabreden sich ein paar Freunde gemeinsam auszugehen, erklärt sich einer aus der Clique dazu bereit, der „BOB“ zu sein und als Fahrer an diesem Abend auf Alkohol zu verzichten. Zu erkennen ist er an dem leuchtend gelben Schlüsselanhänger. Als Gegenleistung bekommt er in teilnehmenden Gastronomiebetrieben ein alkoholfreies Getränk kostenlos oder vergünstigt.

So wird es auch auf den Fastnachtssitzungen von BGK und HKG sein, wie Dieter Heinz und Bernd Alsfasser versicherten. „Wir hatten die Aktion sogar schon einmal in unser Programm eingebunden“, sagte Heinz. „Außerdem sind wir auf unserer Homepage mit BOB verlinkt“, fügte Präsident Frank Meschenmoser hinzu. Während der Sitzungen werde auch immer wieder darauf hingewiesen. Zusätzlich gebe es dann am Rosenmontagsumzug noch einen entsprechenden BOB-Informations-Stand.

Neben dieser präventiven Aktion wird die Polizei natürlich nach den Fastnachtssitzungen auch verstärkt Präsenz zeigen, wie Steffen Gutendorf erklärte. „Es geht nicht darum, irgendwem den Führerschein abzunehmen, sondern zu verhindern, dass jemand eine Dummheit macht.“ Wer trotz der Anwesenheit der Polizei ins Auto steige, dem sei nicht mehr zu helfen. „Mit dieser Methode fahren wir relativ gut.“

BOB in Baumholder

Nahe Zeitung vom Freitag, 10. Februar 2017, Seite 17

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